Welche Immobilie passt zu mir?

Wenn dem Wunsch nach Wohneigentum die Phase der Umsetzung folgt, stellt sich die Frage: „Was soll es denn werden?“

Ein freistehendes Haus mit Garten im Umland mit viel Ruhe in der Freizeit, eine Doppelhaushälfte (DHH) oder ein Reihenhaus (Townhouse), eine Eigentumswohnung (ETW) in einem Mehrfamilienhaus inmitten in der Stadt? Es gibt für den zukünftigen Eigenheimbesitzer eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man mietfrei wohnen kann.

Eine nicht unwesentliche – wenn nicht die alles entscheidende – Frage ist die, nach der Lage. Zwischen innerstädtischer Lage, Stadtrandlage oder ländlicher Lage liegen nicht nur preisliche Differenzen, sondern auch wohnqualitative Unterschiede.

Auch die Wirtschaftskraft einer Region spielt eine wesentliche Rolle. In den Wirtschafts-,  Wissens- und Kulturmetropolen Thüringens wie Jena, Erfurt und Weimar gibt es nahezu keinen Leerstand was Wohnungen und Häuser betrifft, während in anderen Städten ganze Häuserzeilen leer stehen.

Zu guter Letzt ist auch die Frage der Finanzierung ein wesentlicher Faktor auf dem Weg zur Wunschimmobilie.

 

Wenn sich die Jungfamilie auf Anhieb kein Einfamilienhaus leisten kann bzw. die Bank dem Darlehenswunsch entgegensteht, besteht vielleicht die Möglichkeit, dass Sie sich bei einem Neubauprojekt (in ähnlicher Lage) zwei Wohnungen neben- bzw. übereinander kaufen können. Die eine Wohnung wird selbst genutzt, die andere vermietet. Mit der Mieteinnahme tilgt man die monatliche Rate für die vermietete Wohnung. Sind nun die Kinder größer und die Einkommenssituation besser, legt man die Wohnungen zusammen und hat die gewünschte Quadratmeterzahl. Oder man vermietet nun beide Wohnungen und kauft sich jetzt das gewünschte freistehende Haus. Welchen Vorteil hat man gegenüber dem, der lieber noch ein paar Jahre wartet und Eigenkapital ansparen will – was meist eh nicht klappt? Ganz einfach: Der Eine hat Vermögen geschaffen, während der Andere Monat für Monat Miete gezahlt hat.